Kopf-Bild: Manuelle Therapie

Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage dient der Entstauung von Wassereinlagerungen im Gewebe, wie sie zum Beispiel nach Operationen, Verletzungen oder Gefäßerkrankungen entstehen können. Durch spezielle Handgriffe wird die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems unterstützt. Das Abtransportieren von Gewebeflüssigkeit wird dadurch erleichtert. Das Gewebe schwillt ab und wird weicher, die Schmerzen werden gelindert.

Manuelle Therapie

In der Manuellen Therapie werden Bewegungsstörungen im Bereich der Gelenke der Extremitäten oder der Wirbelsäule untersucht. Diese Bewegungsstörungen, auch als „Blockaden“ bekannt, werden mit speziellen Techniken aus der Manuellen Therapie behandelt. Diese Techniken sind Traktion, Gleittechniken, Entspannungs- und Dehntechniken.

 

Bei der Traktion werden durch sanften Zug die zwei Gelenkflächen voneinander getrennt. Dadurch wird der Druck reduziert, es kommt zur Entlastung und Schmerzlinderung.

 

Bei der Gleittechnik wird das Gelenkspiel verbessert.

 

Die Muskulatur und die Nerven werden durch Entspannungs- und Dehntechniken behandelt, damit das Zusammenspiel zwischen Gelenk, Muskeln und Nerven optimal funktioniert.

Osteopathische Techniken

Die osteopathischen Techniken fördern die Beweglichkeit und Funktion der Körperstrukturen untereinander. Nicht die Symptome stehen im Vordergrund einer Behandlung, sondern die Ursachen mit ihren Wirkungen, die sie auf den Körper haben.

 

In dieser sanften Behandlungsform werden drei Bereiche unterschieden, die in einer Wechselwirkung zueinander stehen.

 

In der Craniosacralen Therapie werden Griffe am Schädel (Cranium) und am Kreuzbein (Sacrum) angewandt.

Die Viszerale Behandlung fördert die Mobilität der inneren Organe.

 

Die Parietale Therapie behandelt mit Hilfe von Muskel-Techniken Bewegungseinschränkungen in den Gelenken der Wirbelsäule, der Rippen und der Extremitäten.